Prototypenbau – Digitale Fertigung mit dem Fabmobil

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Prototypenbau – Digitale Fertigung mit dem Fabmobil

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Prototypenbau – Digitale Fertigung mit dem Fabmobil

Das Fabmobil bietet vielseitige Möglichkeiten für den digitalen Prototypenbau – von der Entwicklung eines digitalen Modells bis zur Herstellung eines physischen Prototyps. Mit professionellen Fertigungstechnologien lassen sich Bauteile, Modelle, Gehäuse, Formen und funktionale Objekte schnell entwickeln, testen und weiter optimieren.

Zum Einsatz kommen unter anderem 3D-Druck, Lasercutting, 3D-Scanning, Robotik und Vakuumformen.

3D-Druck für Prototypen und Bauteile

Für die additive Fertigung stehen im Fabmobil moderne FDM-3D-Drucker zur Verfügung. Mit dem Prusa MK4S sowie den Bambu Lab P1S, P1P und P2S können digitale 3D-Modelle direkt als physische Bauteile gefertigt werden.

3D-Druck eignet sich besonders für Funktionsprototypen, Gehäuse, individuelle Bauteile, Modelle und Produktentwicklung. Geometrien können schnell verändert und erneut produziert werden, wodurch sich verschiedene Entwicklungsstufen effizient testen lassen.

Lasercutting für präzise Prototypen

Der Epilog Fusion Maker 12 ermöglicht das präzise Schneiden und Gravieren von Plattenmaterialien wie Holz und Kunststoff. Digitale Vektordaten werden dabei direkt in physische Teile umgesetzt.

Der Lasercutter eignet sich für Gehäuse, Konstruktionsteile, Modelle, Schablonen, Verbindungselemente und Designprototypen. Besonders bei flachen Bauteilen und modularen Konstruktionen ermöglicht das Verfahren eine schnelle Umsetzung und Iteration.

3D-Scanning und Reverse Engineering

Mit professioneller 3D-Scanning-Technik können reale Objekte digital erfasst und als 3D-Modell weiterverarbeitet werden. Im Fabmobil stehen dafür unter anderem der 3DMakerpro Mole 3D Scanner sowie die Shining 3D EinScan SE / SP zur Verfügung.

Die digitalen Modelle können anschließend bearbeitet, weiterentwickelt oder erneut im 3D-Druck gefertigt werden. Damit eignet sich 3D-Scanning unter anderem für Reverse Engineering, Modellanpassungen und die Entwicklung individueller Bauteile.

Vakuumformen für Prototypen und Formen

Mit der Vaquform DT2 und der Mayku FormBox lassen sich aus thermoplastischen Kunststoffplatten dreidimensionale Formen herstellen. Das Material wird erwärmt und anschließend durch Vakuum über ein Modell gezogen.

Das Verfahren eignet sich für die schnelle Herstellung von Gehäusen, Abdeckungen, Verpackungen, Formen und Modellteilen sowie für die Entwicklung von Kleinserien und experimentellen Produkten.

Robotik und funktionale Prototypen

Für robotische Anwendungen stehen im Fabmobil unter anderem der Dobot Magician und der Rotrics DexArm zur Verfügung. Programmierbare Roboterarme können in Prototypen integriert oder selbst als Teil eines experimentellen Fertigungsprozesses eingesetzt werden.

Damit lassen sich Automatisierung, Bewegungsabläufe, Greifsysteme und interaktive technische Anwendungen prototypisch entwickeln und testen.

Vom digitalen Entwurf zum fertigen Prototyp

Der Prototypenbau verbindet unterschiedliche digitale Fertigungsverfahren. Ein Bauteil kann beispielsweise zunächst digital konstruiert, anschließend mit dem Prusa MK4S oder einem Bambu Lab 3D-Drucker gefertigt und anschließend angepasst oder weiterentwickelt werden.

Für andere Komponenten bietet sich der Epilog Fusion Maker 12 an, während 3D-Scanner wie der 3DMakerpro Mole oder Shining 3D EinScan reale Objekte in digitale Entwicklungsprozesse integrieren.

So entsteht ein durchgängiger Workflow von 3D-Modellierung über digitale Fertigung und Prototyping bis zur Erprobung und Weiterentwicklung.

Anwendungen im Prototypenbau

  • Produktentwicklung und Designprototypen
  • Funktionsprototypen und technische Bauteile
  • 3D-gedruckte Gehäuse und Komponenten
  • Modelle und Architekturprototypen
  • Lasergeschnittene Konstruktionen
  • Reverse Engineering und 3D-Scanning
  • Formenbau und Vakuumformen
  • Robotik- und Automatisierungsprototypen
  • Einzelstücke und Kleinserien

Digital Prototyping im Fabmobil

Das Fabmobil verbindet digitale Konstruktion, Rapid Prototyping und digitale Fertigung in einer mobilen Werkstatt. Unterschiedliche Technologien können miteinander kombiniert werden, um Ideen schnell in reale Modelle und funktionsfähige Prototypen zu überführen.

Damit bietet das Fabmobil eine vielseitige Umgebung für Prototypenbau, Produktentwicklung, Modellbau und experimentelle Fertigung.

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